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Kia PV5, ein neuer Elektro Van mit zwei Gesichtern

Der Kia PV5 bringt frischen Wind in ein Segment, das lange zwischen Familienvan und Lieferkutsche festhing. Kia geht einen klaren Weg und teilt das Modell in zwei Varianten, die zwar technisch verwandt sind, im Alltag aber unterschiedliche Rollen spielen. Passenger richtet sich an alle, die Personen komfortabel elektrifizieren wollen, Cargo ist auf Transport, Handwerk und Zustellung ausgelegt. Genau diese Trennung macht den PV5 interessant, weil nicht alles nach Kompromiss aussieht, sondern nach bewusstem Konzept.

Passenger, komfortabel unterwegs und digital aufgeräumt

In der Passenger Variante steht das Thema Mitfahren im Mittelpunkt. Der Innenraum ist auf Alltag, Reise und Familienlogik ausgelegt, also bequemes Einsteigen, entspannte Sitzposition und eine Bedienung, die schnell verstanden wird. Typisch sind große Displays, moderne Konnektivität und Ausstattungsdetails, die auf Komfort zielen. Der PV5 Passenger fühlt sich dadurch weniger wie ein Nutzfahrzeug an, sondern wie ein praktischer Alltagswagen mit viel Luft und Raum. Wer regelmäßig mit mehreren Personen unterwegs ist oder einen elektrischen Zweitwagen mit richtig Nutzwert sucht, bekommt hier ein Format, das zwischen kompaktem SUV und klassischem Van eine eigene Lücke besetzt.

Cargo, Fläche, Funktion und der Fokus auf Nutzwert

Beim PV5 Cargo verschiebt sich die Priorität klar Richtung Laderaum. Statt Sitzkomfort zählt hier, wie gut sich Werkzeuge, Kisten oder Liefergut verstauen lassen und wie einfach das Be und Entladen funktioniert. Der Aufbau ist entsprechend nüchtern gedacht, mit einer Ladezone, die auf Volumen und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade in Städten, in denen emissionsfreies Fahren und leise Zustellung wichtiger werden, kann der Cargo eine echte Alternative zu klassischen Diesel Transportern sein, vor allem für Flotten, Handwerksbetriebe und Dienstleister.

Motorisierungen, zwei Leistungsstufen für unterschiedliche Ansprüche

Beim Antrieb wird der PV5 je nach Ausführung in zwei Leistungsstufen kommuniziert. Eine Variante liegt bei 89 kW, also 122 PS, eine stärkere Ausführung bei 120 kW beziehungsweise 163 PS. Das ist kein Sport Programm, aber genau der Bereich, der für einen Van im Alltag sinnvoll ist, genügend Durchzug beim Anfahren, souverän im Stadtverkehr, und auf Landstraße sowie Autobahn nicht angestrengt. Gerade im Cargo Einsatz ist die gleichmäßige Kraftentfaltung eines E Motors ein Vorteil, weil auch mit Zuladung das Losfahren und Mitschwimmen sehr entspannt bleibt.

Akkus und Reichweite, von Einstiegs Batterie bis Langstrecken Reserve

Beim Akku setzt Kia auf einen Baukasten, der je nach Bedarf skaliert. Genannt werden 51,5 kWh als kleinere Batterie und 71,2 kWh als größere Lösung. Beim Passenger sind für die große Batterie bis zu 412 Kilometer WLTP angegeben, was Pendelstrecken, Wochenendfahrten und viele Alltagsszenarien gut abdeckt. Mit der kleineren Batterie werden bis zu 295 Kilometer WLTP kommuniziert, was für viele Stadt und Kurzstreckenprofile bereits reichen kann. Für den Cargo taucht zusätzlich eine 43,3 kWh Batterie als weitere Einstiegsoption auf, je nach Markt und Verfügbarkeit, sinnvoll vor allem für Betriebe, die feste Routen fahren und planbar laden können. Die realen Werte hängen wie immer von Tempo, Wetter, Beladung und Strecke ab, beim Cargo wirkt sich Zuladung spürbarer aus als beim Passenger.

Für wen passt welche Variante

Wer im PV5 vor allem Menschen transportiert, auf Komfort achtet und den Van als Familien oder Reisebegleiter sieht, landet logisch beim Passenger. Wenn dagegen Laderaum, Handhabung und wirtschaftlicher Einsatz im Vordergrund stehen, ist der Cargo die stimmige Wahl. Entscheidend ist am Ende nicht nur die Karosserie, sondern auch die Akku Größe. Kleine Batterie für kurze, gut planbare Wege, große Batterie für mehr Reserve und mehr Freiheit im Alltag, das ist die klare Leitlinie im PV5 Konzept.

Fazit, zwei klare Rollen statt halber Kompromiss

Der Kia PV5 wirkt wie ein Elektro Van, der nicht nur für Prospekte gedacht ist. Passenger und Cargo sind zwei sauber getrennte Ideen auf einer gemeinsamen Basis. Wer Platz braucht, elektrisch fahren will und zwischen Komfort und Funktion wählen möchte, bekommt hier eine Plattform, die sich an den Bedarf anpassen lässt, über Motorisierung, Akku und Einsatzzweck. Genau deshalb könnte der PV5 für viele ein spannender Einstieg in die Elektro Nutzfahrzeug Welt werden, ohne dass es sich nach Verzicht anfühlt.